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Aquarium Einrichten für Anfänger: Unser Leitfaden für die ersten Fische

Endlich! Du hast lange mit dir gekämpft (und vielleicht auch mit deiner Frau) und willst dein erstes Aquarium einrichten – aber was nun? Schon vor dem Kauf eines Aquariums gibt es viele Dinge zu bedenken, von der Wahl der richtigen Aquariengröße bis hin zum richtigen Standort müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Aber auch nach dem Kauf eines Beckens sind viele Stolperfallen zu vermeiden.

Vor allem von übereifrigen Verkäufern wird die Einlaufphase übersehen und mit dem ersten toten Fisch ist die Lust an der Fischhaltung schnell verloren. Zugegeben, das wäre der schlimmste Fall. Trotzdem ist es empfehlenswert, den folgenden Leitfaden vollständig zu lesen, um mögliche Anfängerfehler beim Einrichten deines Aquarium zu vermeiden.

Wähle die richtige Größe des Aquariums

Das hängt vom verfügbaren Platz in der Wohnung und natürlich auch vom verfügbaren Budget ab: Ein komplettes Aquarium-Set mit einer Länge von 60cm kostet derzeit etwa 50-150 Euro, während ein komplettes Aquarium-Set mit einer Länge von 120cm bei etwa 300 Euro beginnt. Auch die Größe des Beckens ist wichtig: Ein Raum mit einer Fläche von weniger als 20 m² sollte mit einem Becken mit einer Länge von weniger als 120cm ausgestattet werden und ein Raum mit einer Fläche von weniger als 10 m² sollte mit einem Becken mit einer Länge von weniger als 100cm ausgestattet werden.

Wenn du eine bestimmte Fischart oder eine bestimmte Gruppe von Tieren pflegen willst, hängt die Größe von den Bedürfnissen dieser Süßwasserfische ab. Ein größeres Becken ist relativ einfacher zu pflegen als ein kleineres, weil die notwendigen Wartungsarbeiten in der Regel seltener anfallen. Wenn es sich irgendwie realisieren lässt, solltest du mit einem Becken von mindestens 100cm Länge (ca. 150 Liter Wasser) beginnen.

Die Wahl des Standortes

Die Anpassung der Beckentypen an die Einrichtung ist dank der modernen Glasaquarien, deren Scheiben mit Silikonkautschuk verklebt sind, einfach geworden. Auch die vielseitigen Aquarienmöbel der Industrie passen sich gut an die verschiedenen Holzarten und Stile an. Vor dem Aufstellen des Aquariums sollten jedoch folgende Aspekte beachtet werden:

  • Wähle keinen zu sonnigen Standort, denn die Sonne heizt sich stark auf und trägt erheblich zum Algenwachstum bei. Moderne Aquarienbeleuchtung ist unabhängig vom Tageslicht.
  • Stelle das Becken nicht direkt auf Heizkörper oder auf einen Ofen.
  • Ein Waschbecken, eine Spüle oder eine Toilette sollten in Reichweite sein (bis zu ca. 15 m). Der Wasserwechsel mit einem Eimer wird schnell lästig – dann fallen der wöchentliche Wasserwechsel und die Pflege von Fischen und Pflanzen bald weg.
  • Der Strom sollte direkt neben oder hinter dem Aquarium angeschlossen werden. Besorge dir am besten eine (wasserdichte) Mehrfachsteckdose.
  • Die Tragfähigkeit des Bodens sollte beachtet werden, besonders bei großen Aquarien (über 70 Zoll). Die Unterseite eines Aquarienständers in einem Altbau darf nicht gerade in der Mitte der Dielen zwischen den Balken stehen. Die Länge der Balken kann durch Anklopfen ermittelt werden; die Nagelreihen zeigen auch die Position der Balken an. Außerdem können sich die Füße eines Ständers auf Kunststoffböden leicht in den Boden drücken. Deshalb legt man sogenannte Klavieruntersetzer unter die Füße und bringt das Becken ins Gleichgewicht.
  • Ein Aquarium mit Wasser ist sehr schwer, z.B. wiegt ein Becken mit 150 Litern Wasser inklusive Kies/Sand und Dekoration ca. 180 kg. Ein wackeliger Tisch oder ein unverstärktes Anbauregal reicht da nicht mehr aus. Systemregale verschiedener Hersteller haben in der Regel eine lichte Breite für gängige Aquariengrößen. Wenn du vorhast, ein Becken auf ein solches Regal zu stellen, musst du vor dem Kauf immer die Gebrauchsanweisung und die technischen Daten des Regals prüfen, um sicherzustellen, dass das Regal die Last des Aquariums trägt. Die folgende Übersicht zeigt das Gewicht des Wassers in einem 24 Zoll langen Fischtank.

Berücksichtige die Bedürfnisse der Fische

Den Fischen ist es natürlich egal, wie das Becken von außen aussieht. Es sollte so geräumig wie möglich sein, ausreichend Schwimmraum bieten und an die Größe der Fische angepasst sein. Die folgenden Arten von Becken lassen sich allgemein zuordnen:

  • Welse und Labyrinthfische brauchen in der Regel flache und tiefe Becken mit einer großen Oberfläche.
  • Salmler, Danios und die meisten Gruppenfische wollen möglichst lange Schwimmbecken, die sogenannten „Rennbecken“. Sie können auch tief sein.
  • Skalare gedeihen am besten in hohen Becken

Alle anderen Arten und Gruppen sind mit den ihnen angebotenen Beckenarten zufrieden. In jedem Fall sollte die Mindestlänge beachtet werden. Je breiter (tiefer) ein Becken ist, desto mehr Platz gibt es für Pflanzen und desto größer ist die Wasseroberfläche: Beides sind wichtige Faktoren für die Gesundheit der Fische.

Wähle den Bodengrund: Kies oder Sand?

Als Pflanzenliebhaber müssen wir natürlich besonderen Wert auf den Bodengrund legen, denn die Qualität der Pflanzen entscheidet darüber, ob sie wachsen oder nicht. Die meisten Fische stellen keine besonders hohen Ansprüche an den Bodenkies. Oft sollte er nur dunkel und nicht zu scharfkantig sein. Einige Arten benötigen Sand als Bodengrund, in dem sie nach Nahrung und Detritus (verfaulte tierische und pflanzliche Stoffe) suchen. Schließlich sollte er kein Metall oder Kalk enthalten. Der Kalkgehalt im Substrat ist leicht zu bestimmen. Nimm eine kleine Probe und gib etwas „Kalkentferner“ (mit Salzsäure) dazu. Wenn sich Schaum bildet, befindet sich Kalk im Substrat. Kalk selbst ist nicht schädlich, aber er härtet das Wasser auf, was die meisten Fische nicht mögen und Pflanzen nicht vertragen.

Geeigneter Boden:

✓ Grober Sand von ca. 2 mm Ø
✓ Feiner Kies von 3-5 mm Ø
✓ Quarzkies
✓ Lavaerde
✓ Basaltsplitt
✓ Flusskies ✗ Marmorkies (kalkhaltig)

Ungeeigneter Boden:

✗ Erde
✗ Bimsstein (schwimmt)
✗ Dolomitsteinbruch (kalkhaltig)
✗ Korallenkies (kalkhaltig)
✗ Meersand (salzig und kalkhaltig)
✗ Muschelbruch (kalkhaltig)

Wie viel Sand/Kies braucht mein Aquarium?

Um die gewünschte/richtige Menge an Kies/Sand zu bestimmen, empfehle ich einen Kiesrechner. Im Allgemeinen empfehle ich eine Schicht von 4-6 cm Sand/Kies in deinem Aquarium einzurichten.

Reinigungskies

Für kleine Aquarien bis zu 60cm reicht zur Reinigung ein großes Küchensieb, in das jeweils zwei Tassen Kies/Sand gegeben werden, „die unter fließendem Wasser gründlich ausgespült werden. Größere Mengen Kies wäscht man am besten draußen mit einem Gartenschlauch in einem Eimer oder auf einem großen Sieb. Der Eimer wird zur Hälfte mit Kies/Sand gefüllt und der Schlauch wird an den Boden gehalten. Der Schlauch und die Hand werden nun kräftig umgerührt, bis oben nur noch klares Wasser abfließt. Je besser der Kies/Sand gewaschen wird, desto weniger trübe ist das Wasser nach der ersten Befüllung.

Welcher Dünger sollte unter die Kies-/Sandschicht gegeben werden?

Da Kies und Sand meist kaum Nährstoffe enthalten, müssen sie zusätzlich gedüngt werden, um später im Aquarium ein optimales Pflanzenwachstum zu erreichen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Boden zu düngen:

  • einen halben Zentimeter Schicht aus grobem, ungewaschenem Bausand. Das hat den Nachteil, dass diese Bodenschicht nach 1-2 Jahren verstopft, so dass das Substrat erneuert werden muss. Die Kies-/Sandschicht (5cm) kommt über die Dünger-Sand-Schicht.
  • Mische Kies mit einem Substratdünger und lege die erste Schicht ca. 2,5cm hoch auf den Beckenboden. Darüber kommt die Kies-/Sandschicht (5cm).
    Gib alle 3 bis 4 Zentimeter Düngekugeln in die Kies-/Sandschicht. Diese Methode lässt sich auch leicht auf bereits in Betrieb befindliche Becken anwenden.

Technik und Zubehör für Aquarien

Neben dem Bodengrund und der Wahl des richtigen Beckentyps spielt die Wahl der richtigen Technik und des richtigen Zubehörs eine wesentliche Rolle beim Einrichten eines neuen Aquariums. Im Folgenden geht es um alles von Lampen über Innen- und Außenfilter bis hin zu Heizungsthermostaten.

Die Wahl der Aquarienbeleuchtung: LED, T5 oder T8?
Leuchtstoffröhren – T5 und T8: Ihre Leuchtkraft ist in der Regel stark vom Reflektor abhängig. Am besten wäre ein verspiegelter Lichtkasten oder zumindest einer, der innen weiß ist. Wenn du nur einen dunklen Lichtkasten zur Verfügung hast, kannst du ihn einfach mit Alufolie bekleben. Das verbessert die Lichtausbeute um bis zu 50%. Die Brenndauer der Leuchtstoffröhre beträgt ca. 12.000 Stunden. Schon nach einem Jahr nimmt die Leuchtkraft jedoch kontinuierlich ab. Nach eineinhalb bis zwei Jahren beträgt die Leuchtkraft nur noch etwa 80%. Deshalb sollten die Leuchtstoffröhren spätestens nach zwei Jahren ausgetauscht werden. Generell verbraucht T5 deutlich mehr Strom als T8, ist aber in der Anschaffung viel günstiger.

LED

Die LED setzt ihren Siegeszug in der Aquaristik fort. Obwohl die Anschaffungskosten manchmal sechsmal so hoch sind, brennt sie auch locker sechsmal so lange. Meiner subjektiven Meinung nach erzeugt sie aber ein viel schöneres und lebendigeres Farbbild und erfreut oft mit zusätzlichen Zusätzen wie einem Tag-/Nachtwechsel, Dimmbarkeit oder Farbwechsel.

Heizungsthermostat

Jedes Lebewesen braucht Nahrung und Wärme. Tropische Fische brauchen mehr Wärme als unsere heimischen, weil ihr Organismus an die tropischen Wärmebedingungen angepasst ist. Für die meisten tropischen Arten gibt es einen zentralen Bereich, in dem sich alle wohl fühlen. Dieser liegt bei 24-26°C; einheimische Fische werden am besten bei 12-20°C gehalten; Goldfische bei 18-22°C; Kaltwasserfische aus Gebirgsbächen vertragen niedrigere Temperaturen von 8-12°C. Zu niedrige Temperaturen schaden den Tieren mehr als zu hohe Temperaturen. Letztere beeinträchtigen jedoch oft die Lebensdauer, Fruchtbarkeit und Farbenpracht der Zierfische. Bei der Auswahl der Fische in einem Gemeinschaftsaquarium sollte daher unbedingt die Temperatur als Schnittstelle berücksichtigt und immer eine konstante Temperatur gewährleistet werden. Zum Glück gibt es Heizungsthermostate, die uns allen das Leben leichter machen.

Der Stabheizer

Der Aquarienheizer wird auch als ein mit Sand gefülltes Glasrohr mit einer Heizspirale bezeichnet. Diese Stabheizer gibt es in verschiedenen Wattstärken von 10-500 Watt. Der Vorteil dieser Heizer ist ihr niedriger Preis. Der Nachteil sind die relativ hohen Oberflächentemperaturen bei einer geringen Heizfläche.

Die Reglerheizung

Die am häufigsten verwendete Heizung ist ein kombinierter Regler mit Heizung in einem Glasrohr. Die meisten Geräte sind „aufrecht“ zu verwenden. In Europa werden gut abgedichtete Geräte verkauft. In den USA und Japan werden zum Beispiel auch Geräte angeboten, die nur eine Kappe mit einem Steuergerät aus Hartplastik haben, durch das schnell Wasser eindringen kann. Die Heizer sind robust und haben eine fast unbegrenzte Lebensdauer – allerdings darf das Glasrohr nicht gegen den Beckenrand gestoßen werden. Eine Schwankungsbreite von 1-2°C ist für die Bewohner des Pools nicht schädlich.

Fußbodenheizung

Die Verlegung von Heizkabeln im Fußboden ist eine bekannte Methode in der Terraristik. Natürlich ist diese Variante nur für Neuinstallationen zu empfehlen. Der Bodenheizer wird mit Saugnäpfen an der Bodenplatte befestigt. Der Aquarienkies wird direkt darüber geschichtet.

Außenfilter mit Kontrollheizer

Gleiches Prinzip wie der Regelheizer, nur dass er bereits in den Außenfilter integriert ist.
Wie viel Watt Heizleistung braucht mein Regelheizer? In beheizten Räumen sollte die Leistung des Heizers 1/3 – 1/2 Watt pro Liter Beckeninhalt betragen.

Die Aquarienfilterung: Außen- oder Innenfilter?

Welche Filtergröße sollte ich in meinem Aquarium einrichten?
Die Filtergröße muss in erster Linie an die Größe des Aquariums, die Anzahl der Zierfische und damit an die Menge des anfallenden Schmutzes angepasst werden. Im Allgemeinen gilt: je größer, desto besser. Bei bepflanzten Aquarien ist das jedoch nicht der Fall. Diese sollten eher schwach gefiltert werden und dafür nur sehr sparsam mit Fischen besetzt werden!

Die Filterleistung sollte sich nach den gleichen Kriterien richten, vor allem aber nach dem Volumen des Beckens. Ein schwach besetztes 100-Liter-Aquarium kann leicht mit einem leistungsschwächeren Filter auskommen als ein 150-Liter-Becken mit einem starken Filter. Als Faustregel gilt: Das Filtervolumen sollte so groß wie möglich sein und die Leistung pro Stunde sollte etwa der Hälfte des Beckenvolumens entsprechen.

Dekoration: Welche Steine und welches Holz für den Fischtank?

Wenn du weißt, welche Fische du halten willst, ist es einfach, die Dekoration für das Aquarium einzurichten. Neben Steinen, Wurzeln, Holz, Korkrinde, Schiefer und auch Kunststoffterrassen, die man fertig kaufen kann, sind Pflanzen die wichtigste Dekoration. Eine Ausnahme sind Aquarien für pflanzenfressende Fische und afrikanische Buntbarsche. Natürliche Materialien eignen sich besonders gut als Dekorationsstoffe:

Geeignete Steine:

  • Basalt
  • Porphyr
  • Granit
  • Buntsandstein (nicht kalkhaltig)
  • Lavagestein
  • Schiefer
  • Steinholz
  • Blumentopf

Ungeeignete Steine:

  • Marmor
  • Kalkstein
  • Dolomit

Geignetes Holz:

  • Wurzeln aus dem Moor (Moorholz)
  • Mangrovenholz
  • Tonkingbars zur Imitation von Schilfdickicht
  • Bambusstäbe
  • Kokosnussschalen

Ungeeignetes Holz:

  • Nadelholz
  • Holz von Sträuchern

Ebenfalls ungeeignet für die Dekoration:

Alle Arten von Metall

Dekomaterialien können auch im Freien gesammelt werden. Besonders schön gefärbte Kieselsteine von Sonntagsausflügen sind nicht nur billig, sie sind auch eine bleibende Erinnerung. In den Bächen unserer Mittelgebirge, in Kiesgruben oder Steinbrüchen findest du allerlei nützliches Material. Knorriges Wurzelholz aus dem Bach sieht zwar sehr bizarr aus, ist aber als Dekoration meist ungeeignet, da das gewässerte und manchmal schon im warmen Aquarienwasser verblichene Holz schnell verrottet und bald schimmelt. Moorkienholz hingegen hat jahrelang unter Luftabschluss im Torf, also in sehr saurem Boden, gelegen. Fäulnisherde sind in solchem Holz nicht mehr enthalten.

Vor der Verwendung kann solches Moorholz in einem Topf abgekocht werden, damit die darin enthaltene Luft entweichen kann. Größere Stücke können auch unter der Dusche mit heißem Wasser abgespült werden. Außerdem wird das Holz mit Steinen beschwert oder mit Kabelbindern festgebunden, damit es seine Position hält.

Aquarium aufstellen und einrichten: Schritt für Schritt

Die einzelnen Schritte sind wir bereits in den vorherigen Kapiteln durchgegangen. Zusammengefasst werden die wesentlichen Punkte hier noch einmal durchgegangen und in der üblichen Reihenfolge aufgelistet:

  • Wähle den richtigen Standort
  • Wähle die Fische aus, die du halten willst
  • Tank reinigen und auf Undichtigkeiten überprüfen
  • Klebe die Rückwand oder verwende eine 3D-Rückwand nach Bedarf.
  • Lege eine Styroporplatte (1 cm dick) oder eine Filzplatte unter das Aquarium.
  • Wenn eine Heizplatte verwendet wird, wird sie unter die Styropor-/Filzplatte gelegt
  • Reinige den Kies/Sand
  • untere Kies-/Sandschicht mit Substratdünger mischen
  • Sauberen Kies/Sand darüber schütten
  • Wähle die Dekoration
  • Fülle ein Viertel des Aquariums mit Wasser. Auf das Substrat kann eine Platte gelegt werden, damit das Substrat nicht aufgewirbelt wird. Du kannst auch erst die Pflanzen einpflanzen und dann das Wasser einfüllen.
  • Pflanzen: Für ein neues Aquarium verwendest du am besten schnell wachsende Pflanzen wie Hygrophila, Vallisneria, Wassersterne und Schwertpflanzen. Pflanzen sollten nicht aufgespart werden, da wenige Pflanzen mit dem biologischen Ungleichgewicht eines neu eingerichteten Aquariums nicht zurechtkommen.
  • Installiere eine Heizung oder einen Regelheizer. Wenn kein Thermofilter oder eine Heizmatte verwendet wird. Der Kontrollheizer wird in einer hinteren Ecke mit Saugnäpfen befestigt
  • Den Filter einbauen
  • Fülle die gesamte Wassermenge ein
  • Filter und Heizungen in Betrieb nehmen
  • Aktiviere die Beleuchtung und stelle sie mit einer Zeitschaltuhr auf die Beleuchtungszeiten ein: 8-10 Stunden pro Tag werden während der Einlaufphase empfohlen.
  • Wasserwerte prüfen
  • Falls vorhanden, „verunreinige“ das Becken mit Filtermedien aus einem bereits eingefahrenen Aquarium. Das kann die Einlaufzeit erheblich verkürzen.

Die ersten Fische und Schnecken – wie akklimatisiert man die Lebewesen?

Nach zwei bis drei Wochen können die ersten Schnecken eingesetzt werden und nach vier bis fünf Wochen die ersten Fische. Hier kann man sagen: Je länger du wartest, desto sicherer ist es für die Fische. Nützliche Bodenbakterien, die sich auch in Filtermedien entwickeln, brauchen mehrere Wochen, um stickstoffhaltige Produkte, die die Fische ausscheiden, abbauen zu können. Wenn du die Fische nach Hause bringst, wird der Plastikbeutel für 5 Minuten auf die Wasseroberfläche gelegt, damit sich die Fische an die Wassertemperatur gewöhnen. Dann wird alle 5 Minuten etwa ein halber Liter Wasser aus dem Fischbecken in den Beutel getropft. Das Wasser wird etwa 6-8 Mal nachgefüllt, so dass dieser Vorgang etwa 40 Minuten dauern sollte. Die neuen Aquarienbewohner können dann in das Beckenwasser entlassen werden.

Wie oft muss man seine Aquarium Pumpe reinigen?

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